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Die diesjährige 6. Fanclub-Meisterschaft fand zum ersten Mal in den neuen Bundesländern statt. Ausrichter war der Weißenfelser Fanclub "Das Rudel".
Insgesamt machten sich 29 Fastbreaker per Bus oder Auto auf die lange Reise nach Weißenfels. Abfahrt sollte Freitag um 12 Uhr bei Aggy Mock sein, doch es wurde etwas später, da Aggy seinen eigenen Packstil für den Bus hatte. So ging es dann gegen 13 Uhr auch endlich los. Nach einer 8-stündigen Busfahrt, auf der man das ein oder andere Bier genoss, kam man dann endlich in Weißenfels an. Nachdem die Schlafstätte erfolgreich gefunden und besetzt wurde, ging es dann zum Festplatz an der Sporthalle. Hier wurde die Auslosung vollzogen und die Fastbreaker waren ebenso wie die Oldenburger und Frankfurter mal wieder in einer Gruppe gelandet. Aber der Orga-Leiter ließ sich nicht umstimmen.
Am Samstag um 9 Uhr begann das Mammut-Turnier mit insgesamt 400 Teilnehmern! Gespielt wurde in drei Gruppen à 9 Mannschaften. Die ersten drei Spiele gewann Fastbreak I, mit Physiotherapeut und Coach Aggy Mock gegen die Fans aus Gießen (18:8), Ulm (14:9) und Jena (19:7). In Spiel vier setzte es dann die erste Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Braunschweig (3:7). Nachdem man sich gegen Leverkusen durchgesetzt hatte (17:13), folgte aber auch gleich schon wieder eine Niederlage gegen das Simon Fun-Team aus Weißenfels (13:17). Dann gewann man aber wieder mit 17:11 gegen Würzburg.
Die Zweite begann das Turnier mit einer Niederlage gegen Ulm (9:17), aber im zweiten Spiel sicherte sich Fastbreak II mit 13:9 den ersten Sieg gegen Jena. Im Spiel gegen Leverkusen wurde man vom Wurfpech verfolgt (2:11) und auch das nächste Spiel gegen Gießen verlor man unglücklich in letzter Sekunde mit 9:10. Nachdem man gegen Braunschweig (23:10) die erwartete vierte Niederlage bezogen hatte, musste man unbedingt gegen die Würzburger und das Simon Fun-Team gewinnen um noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. Gegen Würzburg (11:8) und auch gegen das Fun-Team (12:5) wurde dann dank starker Abwehrleistung ("Arme hoch" und "Zu") gewonnen und man war schon als beste sechste Mannschaft fürs Achtelfinale qualifiziert.
Im abschließenden Vorrundenspiel kam es dann zum internen Duell zwischen Fastbreak I und II, das beide Teams wegen der schon vorher gesicherten Plätze nicht mehr so ernst nahmen. Die Zweite gewann das Spaßspiel deutlich, was irgendjemand in Weißenfels nicht lustig fand und Protest einlegte. Die Turnierleitung sprach also wegen Betrugsversuchs beiden Mannschaften das Spiel mit 0:2 Punkten und 0:5 Körben als verloren aus. Das aber änderte ja nichts an der Tatsache, dass beide Mannschaften im Achtelfinale standen. Am Samstagabend wurden bei Live-Musik und dem ein oder anderen Bier bis spät in die Nacht die bestehenden Freundschaften vertieft und neue geknüpft.
Im Achtelfinale standen sich am Sonntag Morgen zuerst Fastbreak II und Frankfurt I gegenüber. Unsere Zweite lieferte gegen das etwas angeschlagene Team ihr bestes Turnierspiel ab und gewann trotz körperlicher Unterlegenheit (Masse und Größe) deutlich mit 37:21. Auch Fastbreak I spielte deutlich besser als noch am Samstag und gewann gegen die Gastgeber mit 33:17. So qualifizierten sich beide Mannschaften fürs Viertelfinale.
Dort war aber für beide auch schon Endstation. Die Zweite verlor trotz aller Anstrengungen und guter Abwehrleistung knapp gegen "nothing but nett" aus Berlin mit 16:24. Die Erste zeigte in ihrem Viertelfinalspiel anfangs eine indiskutable Leistung und lag schon nach 5 Minuten mit 0:11 hinten. Bis zur Pause konnte man noch mal auf 8:13 verkürzen, doch dann war das kurze Aufbäumen auch schon wieder vorbei. Ulm spielte als Mannschaft und besiegte unsere Erste am Ende klar mit 27:18. Somit war das Turnier für den Titelverteidiger zu Ende.
Doch noch nicht genug damit für die Erste, auch in der Endplatzierung musste man eine Überraschung erleben: Aufgrund der Korbdifferenz landete Fastbreak II in der Endabrechnung auf Platz 5, Team I nur auf Platz 6. Insgesamt jedoch eine gute Platzierung, mit der alle zufrieden waren.
Nachfolger von Fastbreak Trier als Deutscher Fanclub-Meister wurde der Fanclub "Supporters Braunschweig", der sich in einem spannenden Finale knapp mit 24:21 gegen die Thunderbirds aus Oldenburg durchsetzte. Das Finale des rundum gelungenen und sehr gut organisierten Turniers wurde übrigens vom souveränen Schiedsrichter Marco Marzi geleitet.
Trotz des frühen Ausscheidens ließen die Fastbreaker nicht die Köpfe hängen, sondern feierten noch lange nach dem Finalspiel mit den anderen Fanclubs. Auch die Rückfahrt wurde trotz aller Müdigkeit zu einer lustigen Angelegenheit. Nach etlichem Biergenuss wurden die "Ritter ohne Furcht und Tadel" ins Leben gerufen, die dann auch den Stau versüßten und später einen ganzen Rastplatz unterhielten.
Ein besonderer Dank geht hierbei noch an Multitalent Aggy Mock. Mit ihm wurde nicht nur kräftig gefeiert, sondern er war auch in allen Bereichen als Trainer, Physiotherapeut, Stimmungsmacher und Spieler beim "Oldstargame" immer für alle da und sorgte als Oberritter mit dem Hammer auf dem Rastplatz für gute Laune. Ebenso bedanken möchten wir uns bei Busfahrer Peter, der jeden Spaß mitmachte und selbst durch 100 km "Stop and Go" auf der Rückfahrt nicht zu erschüttern war.
Die 7. Deutsche Basketball-Fanclub-Meisterschaft wird (voraussichtlich vom 11. bis 13. Juni 2004) wieder bei uns in Trier stattfinden. Näheres darüber erfahrt ihr auf unserer Homepage unter www.fastbreak-trier.de.
Stephan Latz
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